Martins
gesammelte Umwelt-Nachrichten Nr. 48/2006
Umwelt ¨C Gesundheit ¨C Energie ¨C Verkehr ¨C
Nachhaltige Entwicklung
und einige meiner persönlichen
Highlights ...
Woche 48, 2006 (25.11.-01.12.2006)
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CLIMATE CHANGE / EMISSIONS / PUBLIC TRANSPORT:
Etikettenschwindel bei Hightech-Kraftwerken.
Trotz der immer
dringlicher werdenden Diskussion um die Klimaveränderung wird
Kohle wahrscheinlich zuk¨¹nftig einen wachsenden Anteil der
weltweiten Energieproduktion ¨¹bernehmen. ... Auch so genannte
CO2-freie Kraftwerke werden nur zum Teil zur Entschärfung des
Problems beitragen: Im Prinzip wäre es möglich, bis zu 99
Prozent des bei der Verbrennung von Kohle anfallenden CO2
abzuscheiden. Aber: "Das wäre zu teuer", sagt
RWE-Forschungschef Johannes Heithoff, "wirtschaftlich sinnvoll
sind 90 bis 95 Prozent." Das Wuppertal Institut f¨¹r Klima,
Umwelt, Energie geht in seiner Ökobilanz-Analyse sogar nur von
einem Abscheidegrad von 88 Prozent aus. "Netto hätte man
dann noch eine Treibhausgas- Reduktion von 65 Prozent", erklärt
Dietmar Sch¨¹wer, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der
Arbeitsgruppe "Zuk¨¹nftige Energie- und Mobilitätsstruktur"
des Instituts ¨C "das liegt an dem höheren
Energieaufwand sowie an den zusätzlichen Methanemissionen, die
entstehen, weil man f¨¹r den höheren Energiebedarf mehr
Steinkohle abbauen muss. Insofern sollte man von einem CO2-armen
Kraftwerk sprechen." Neben der Verf¨¹gbarkeit spricht f¨¹r
Kohle vor allem ihr relativ niedriger Preis: Eine Tonne Steinkohle
guter Qualität kostet auf dem Weltmarkt etwa 100 Euro und kann
rund 30 Gigajoule Energie liefern. Um die gleiche Energiemenge aus
der Verbrennung von Öl zu gewinnen, bräuchte man zwar nur
0,7 Tonnen Öl. Die Kosten daf¨¹r aber lägen beim
derzeitigen Preis von etwa 60 Dollar pro 159-Liter-Fass (Barrel) bei
weit mehr als dem Doppelten. Vor allem der rasant steigende
Energiebedarf von Indien und China macht Kohle zu einem gefragten
Energielieferanten. Allein China verbraucht inzwischen 37 Prozent des
Weltbedarfs ¨C und hat dem Kohleabsatz seit nunmehr sechs Jahren
zu einem soliden Wachstum verholfen. Kohlekraftwerke emittieren
allerdings beträchtliche Mengen des Treibhausgases CO2 ¨C
mit rund drei Tonnen pro Tonne Stein- oder Braunkohle etwa
anderthalbmal so viel wie Öl und doppelt so viel wie Gas. Das
hat in Europa auch wirtschaftliche Folgen: Seit der Einf¨¹hrung
des Emissionsrechtehandels kostet der Ausstoß von Kohlendioxid
pro Tonne derzeit rund 10 Euro. Aus diesem Grund arbeiten
Energieversorger und Kraftwerksbauer an so genannten "CO2-freien
Kraftwerken". Auch hier ist das Prinzip simpel: Das Kohlendioxid
wird abgetrennt, komprimiert und durch Leitungen zu unterirdischen
Speichern geschickt. Dort wird es in den Erdboden verpresst und
gelagert. Doch in der Praxis herrscht noch beträchtlicher
Entwicklungsbedarf.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/81861,
Zugriff 02.12.2006, 061201_heiseonline_kohle_CO2.pdf
EU
verlangt mehr Klimaschutz von Berlin: Deutschland soll
CO2-Emissionen weiter dr¨¹cken.
Die EU-Kommission hat
auch die verschärften Klimaschutzziele der Bundesregierung als
unzureichend abgelehnt. Sie verlangte am Mittwoch, den Ausstoß
von Kohlendioxid von 2008 bis 2012 noch stärker zu senken als
von Umweltminister Sigmar Gabriel in der vergangenen Woche
angek¨¹ndigt. ... Deutschland d¨¹rfe im Rahmen des EU-weiten
Emissionshandels nur Zertifikate f¨¹r 453,1 Millionen Tonnen
Treibhausgase ausgeben, erklärte die Kommission. Gabriel hatte
angek¨¹ndigt, die Obergrenze werde im zweiten Nationalen
Allokationsplan von 2008 bis 2012 auf 465 Millionen Tonnen
festgeschrieben. ...
http://www.zdf.de/ZDFheute/inhalt/25/0,3672,4082969,00.html,
Zugriff 03.12.2006, 061129_zdf_klimaschutz.pdf
Research
Shows Acceleration in Greenhouse Gas Emissions.
The rate at which
humans are pumping carbon dioxide into the atmosphere has more than
doubled since the 1990s ... Findings published by Australia's
Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization also
showed that 2005 marked the fourth-consecutive year of increased
carbon dioxide emissions. ... The study analyzed a 30-year record of
air samples collected at an Australian Bureau of Meteorology
observation station on the southern island state of Tasmania. ...
from 2000 to 2005 the growth rate of carbon dioxide emissions was
more than 2.5 percent per year, whereas in the 1990s it was less than
1 percent per year. ... 7.85 billion tons of carbon passed into the
atmosphere last year, compared to 6.67 billion tons in 2000. About
half of all carbon dioxide emissions remain trapped in the
atmosphere, and the rest are absorbed by the land and oceans ...
Earlier this month, the World Meteorological Organization reported
the level of carbon dioxide in the atmosphere reached 379.1 parts per
million in 2005, more than 35 percent higher than in the late 18th
century. ...
http://english.sepa.gov.cn/zwxx/hjyw/200611/t20061130_96771.htm,
accessed 04.12.2006, 061130_sepa_CO2.pdf
REPORT:
Rearing cattle produces more greenhouse gases.
Cattle-rearing
generates more global warming greenhouse gases, as measured in CO2
equivalent, than transportation, according to a new United Nations
report released on Thursday. ... smarter production methods,
including improved animal diets to reduce enteric fermentation and
consequent methane emissions, are urgently needed. Cattle-rearing is
also a major source of land and water degradation, according to the
FAO report, Livestock's Long Shadow-Environmental Issues and Options,
of which Steinfeld is the senior author. ... Then emissions from land
use and land use change are included, the livestock sector accounts
for 9 percent of CO2 deriving from human-related activities, but
produces a much larger share of even more harmful greenhouse gases.
It generates 65 percent of human-related nitrous oxide, which has 296
times the Global Warming Potential (GWP) of CO2. ... this accounted
for respectively 37 percent of all human-induced methane (23 times as
warming as CO2), which is largely produced by the digestive system of
ruminants, and 64 percent of ammonia, which contributes significantly
to acid rain. ... Global meat production is projected to more than
double from 229 million tons in 1999/2001 to 465 million tons in
2050, while milk output is set to climb from 580 to 1043 million
tons.
http://news.xinhuanet.com/english/2006-12/01/content_5415598.htm,
accessed 04.12.2006, 061201_xinhuanet_rinder_THG.pdf
U.S.
Supreme Court to rule on "greenhouse gases".
A battle over global
warming between environmental groups and 12 states that favor
regulating greenhouse gases and the U.S. government's Environmental
Protection Agency, 10 states and groups that represent industries
that produce the gas will be argued before the Supreme Court on
Wednesday. Plaintiffs in the case ... claim the EPA's mandate to
shield Americans from harmful pollution includes putting limits on
car, truck and power plant emissions that have been shown to hasten
climate change. But the EPA, along with 10 states, four motor vehicle
trade associations and two coalitions of utility companies and other
industries maintain the agency lacks the authority to limit emissions
of greenhouse gases such as carbon dioxide. The dispute is centered
around whether or not greenhouse gases fit within the federal Clean
Air Act's definition of a pollutant. If they do, the plaintiffs argue
the EPA has the authority to regulate them. ...
http://news.xinhuanet.com/english/2006-11/29/content_5406445.htm,
accessed 04.12.2006, 061129_xinhuanet_THG_USA.pdf
ENERGY:
Umweltressort bezieht auch in Zukunft Oekostrom.
Das
Bundesumweltministerium (BMU) und die Behoerden seines
Geschaeftsbereichs - das Bundesamt fuer Strahlenschutz (BfS), das
Bundesamt fuer Naturschutz (BfN) und das Umweltbundesamt (UBA) -
werden auch in den Jahren 2007 bis 2009 Oekostrom beziehen. Lieferant
des umweltfreundlichen Stroms ist die Firma "LichtBlick - die
Zukunft der Energie GmbH & Co. KG". Das in Hamburg
ansaessige Unternehmen erhielt nach einer europaweiten Ausschreibung
... den Zuschlag. ... Die Zellstoff Stendal GmbH in Arneburg,
Sachsen-Anhalt, erzeugt die fuer das Umweltressort jaehrlich
notwendigen 13 Millionen Kilowattstunden Oekostrom aus Biomasse. Der
Effekt: Pro Jahr entstehen 4.400 Tonnen weniger klimaschaedliches
Kohlendioxid (CO2) als im konventionellen Strommix. Das entspricht
etwa dem Jahresstromverbrauch von rund 4.000 Haushalten. Neben dem
Preis war die Hoehe der tatsaechlichen CO2-Minderung massgebend fuer
den Zuschlag. Das Angebot der Firma LichtBlick wies mit der Lieferung
von Strom aus Biomasse das beste Preis-Leistungs-Verhaeltnis auf. Ein
Preisvergleich mit konventionell erzeugtem Strom zeigt: Die Kosten
der reinen Stromlieferung ohne Netznutzungsgebuehren fuer Oekostrom
liegen nur wenig hoeher - im Fall dieser Ausschreibung bei knapp 2,2
Prozent. In der Ausschreibung von 2003 lagen die zusaetzlichen Kosten
noch bei etwa zehn Prozent. "Dies zeigt, dass sich Oekostrom
nach den strengen Kriterien des Umweltressorts heute nahezu ohne
Mehrkosten beschaffen laesst. Oekostrom ist wettbewerbsfaehig",
sagte Prof. Dr. Andreas Troge, Praesident des UBA.
BMU
Pressedienst Nr. 311/2006 v. 26.11.2006, per E-Mail,
061126_BMU_311_2006_EE.pdf
Nutzung
von Pflanzen als Biosprit nach Gutachten Unsinn.
...
Im Auftrag der Internationalen Energie Agentur hat der Schweizer
Ingenieur [Thomas Nussbaumer von der Eidgenössischen
Technischen Hochschule (ETH) in Z¨¹rich]
ausgerechnet, auf welchem Weg die Nutzung von Biomasse am meisten
fossile Energie ersetzt. Besonders Rapsmethylester, besser bekannt
als "Biodiesel" ist aus ökologischer Sicht nicht
empfehlenswert. Biosprit, politisch am stärksten gefördert,
schneidet laut Nussbaumer am schlechtesten ab - er vermindert den
Treibhauseffekt kaum und erhöht die Luftbelastung mit
Schwefeldioxid. ... Auch die pflanzenbasierten so genannten
Treibstoffe der zweiten Generation ... machen nur 36 bis 52 Prozent
des urspr¨¹nglichen Energieinhalts der Biomasse verf¨¹gbar.
Werden Holz und Stroh dagegen verbrannt, um Öl und Erdgas in
Heizungsanlagen zu ersetzen, könnten rund 70 Prozent ihres
Energieinhalts genutzt werden. ... Rund um die Pflanzenverwertung ist
in den vergangenen zehn Jahren eine neue milliardenschwere Industrie
entstanden, staatlich gesteuert durch finanzielle Anreize von mehr
als zwei Milliarden Euro im Jahr.
http://www.umweltschutz-news.de/index.php?menuecms=123&objektid=1469&nl=1480,
Zugriff 03.12.2006, 061128_umweltschutznewsde_pflanzen_energie.pdf
ENVIRONMENTAL
PROTECTION / ENVIRONMENTAL MONITORING:
Brandenburgs Regierung beschließt Umweltinformationsgesetz.
Der
allgemeine Zugriff auf Brandenburger Umweltdaten soll erleichtert
werden. Die Regierung des Bundeslandes hat heute den Entwurf eines
Umweltinformationsgesetzes beschlossen und will damit
Verwaltungsentscheidungen transparenter machen ... Die Behörden
sollen zur aktiven Verbreitung von Umweltinformationen verpflichtet
werden. Das Land setze mit der Regelung eine Vorgabe der Europäischen
Union um. Der Entwurf sehe eine Befristung bis zum 31. Dezember 2008
vor. Bis dahin sollen Umweltinformations- sowie das Akteneinsichts-
und Informationszugangsgesetz aus dem Jahre 1998 zusammengefasst
werden. ...
http://www.heise.de/newsticker/meldung/81696,
Zugriff 03.12.2006, 061128_heiseonline_UIG_brandenburg.pdf
REPORT:
State of the Urban Environment in European cities.
Four out
of five European citizens live in urban areas, and their quality of
life is directly influenced by the state of the urban environment.
Cities are where many environmental problems are concentrated. In
recognition of the important role that urban areas play in delivering
the objectives of the EU Sustainable Development Strategy, on 11
January 2006 the Commission adopted the Thematic Strategy on the
Urban Environment. It highlights the decisive role of local
authorities in improving the urban environment.
A recent
study has assessed the urban environment in 26 major European cities,
specifically focusing on local problem-solving capacity. To this end,
the authors used 20 environmental indicators such as air quality,
public transport, and waste and water management. Most of the data
was collected directly from the cities involved between February and
May 2006 by means of a questionnaire. The main findings of the study
can be summarised as follows:
*Air
quality remains as the most critical element, common to all large
cities. In particular, fine particulate matter (PM10) is currently
the most critical pollutant. In 77% of the monitored cities, daily
concentration values exceeded the current tolerated levels more than
35 days a year. Regarding nitrogen dioxide (NO2), several major
cities like London, Paris, Barcelona and Rome have average annual
concentrations that are more than double the EU¡¯s 40ug/m3 target
for 2010, while nearly half of the 26 cities have at least one
hotspot with emissions above this target. Only six cities
(Heidelberg, Goteborg, Nicosia, Saragossa, Tampere and Turku) are
already compliant on all the air quality parameters.
*Water
consumption varies depending on life style, the economic structure of
the city and the presence of tourist flows. Most of the cities
consumed between 100 and 200 litres/inhabitant/day. Water treatment
systems now serve almost all the inhabitants in almost all the
surveyed cities.
*Regarding
waste management, there is a two-speed Europe: on the one hand
Scandinavian cities and those of central Europe have recovery
percentages varying from 30% to 60%, and on the other, the
Mediterranean cities, cities of East Europe, and Great Britain, which
have a recovery percentage that is normally below 20%.
*There
are also important differences regarding green public areas. While
inhabitants of cities such as Stockholm, Goteborg or Helsinki
(including their urban woods) have at their disposal al least 100m2
of green areas per inhabitant, cities such as Riga or Naples do not
even reach 5 m2/inhabitant.
*Mobility
is also a crucial problem in urban areas. While in some European
cities bicycle travelling, adequately protected and promoted, has
become an important part of the management of urban mobility, in
others, conversely, bicycle travelling is confined to the offer for
¡°leisure time¡±. Analysis of the data suggests that the
expansion of cycle paths is above all a cultural factor, independent
from weather conditions.
*Regarding
urban management and sustainable policies, most of the 26 cities are
now involved in starting the Agenda 21 process and environmental
reporting. Public authority environmental management systems have
been implemented either over the entire structure or in certain
services in some cities in central and northern Europe, especially in
Scandinavian cities, while in most Mediterranean cities and East
European cities serious delays have been recorded. A similar trend
was observed for green public procurement.
*Regarding
energy and greenhouse gas emissions, almost 50% of the cities under
study have defined plans for the reduction of CO2 emissions. The
introduction of policies to support the development of renewable
energies is the most tangible sign of energetic engagement.
Overall,
the study shows a general contrast between northern and southern
cities in different areas of environmental management. Nevertheless,
it highlights the importance of the numerous efforts that are being
carried out on a local level in order to improve Europe¡¯s urban
environment.
SCIENCE
FOR ENVIRONMENT POLICY, no. 45/2006, 30.11.2006, by e-mail,
061201_SEP_umwelt_europa.pdf
Download
the executive summary at: http://www.ambienteitalia.it/chisiamo_engl/pdf/Urban%20Ecosystem_EU2006.pdf,
accessed 04.12.2006, Urban_Ecosystem_EU2006.pdf
FOOD SAFETY /
HEALTH / NUTRITION:
Gen-Baumwolle soll Millionen Menschen satt machen.
... In
mehr als 80 Ländern der Welt wird Baumwolle angebaut. ... F¨¹r
ein Kilogramm Fasern fallen 1,65 Kilogramm Samen mit einem hohen
Proteinanteil an ... Der chemische Bestandteil Gossypol macht diese
Samen derzeit allerdings f¨¹r den Menschen, nicht aber f¨¹r
Vieh, ungeniessbar. Gossypol ist ein Terpenoid und sch¨¹tzt die
Baumwollpflanze vor Fressfeinden und Schädlingen - und befindet
sich daher in Blättern, im Stängel und in der Bl¨¹te
der Pflanze. Die US-Forscher haben mit Hilfe einer Technik namens
RNA-Interferenz (RNAi) die biochemischen Wege unterdr¨¹ckt und
damit Samen hergestellt, die um 98 Prozent weniger Gossypol
enthielten als herkömmliche. Ganz verschwunden ist der Stoff aus
den Pflanzen jedoch nicht, da die Blätter dieses Gift weiterhin
noch enthalten. ...
http://www.umweltschutz-news.de/index.php?menuecms=123&objektid=1470&nl=1480,
Zugriff 03.12.2006, 061125_umweltschutznewsde_baumwolle_gossypol.pdf
Kollektive
Jodierung von Salz abgelehnt.
... Wie
... [Dr. Ritter] erklärte, gebe es zwar durch Jodmangel bedingte
Erkrankungen der Schilddr¨¹se. Diese seien aber durchweg
behandelbar. Die meisten Erkrankungen dieses Organs st¨¹nden mit
dem Element Jod ¨¹berhaupt nicht in Zusammenhang. Während
die Gesundheitspolitik den R¨¹ckgang von Schilddr¨¹senerkrankungen
in den vergangenen rund 50 Jahren mit der seither praktizierten
Zusetzung von Jod ins Speisesalz verbindet, macht der Wertheimer Arzt
f¨¹r diese positive Entwicklung die durch den Zweiten Weltkrieg
bedingten genetischen Vermischungen sowie die zunehmende
Nahrungsmittelvielfalt bis in die entlegensten Täler
verantwortlich. Inzwischen sei ein Trend festzustellen, wonach
Schilddr¨¹senerkrankungen wieder im Steigen begriffen seien.
Seine Annahme, dies hänge mit der k¨¹nstlichen Jodierung des
Salzes zusammen, unterst¨¹tzte Dr. Ritter mit einem k¨¹rzlich
erschienenen Artikel aus der Deutschen Ärztezeitung. ...
Schilddr¨¹senerkrankungen seien zuweilen schon angeboren oder
w¨¹rden hervorgerufen durch eine Störung zwischen dem Organ
und der Hypophyse im Gehirn als Folge körperlicher, psychischer
oder emotionaler Auslöser. Dieses Zusammenspiel der
unterschiedlichen Organe im Menschen als einem vernetzten
Gesamtorganismus ließen die Behandlung nur des erkrankten
Organs oft nicht wirkungsvoll erscheinen, "da können die
jodieren, soviel sie wollen". Der Mediziner dr¨¹ckte seine
Skepsis gegen¨¹ber scheinbar unverr¨¹ckbaren Grenzwerten
damit aus, dass er der Meinung widersprach, der gesunde Mensch m¨¹sse
¨¹ber den Urin täglich 100 bis 200 Mikrogramm Jod
ausscheiden. Denn dann wären zwei Drittel der Menschheit mit Jod
unterversorgt. ... "Salz zu fluoridieren, ist Körperverletzung",
ging Dr. Ritter auf die Tatsache ein, dass zunehmend auch Fluor dem
Speisesalz zugef¨¹hrt werde. Wer krankheitsbedingt eines
Elementes bed¨¹rfe, der solle dies gezielt erhalten. Jedoch
sollten Grundnahrungsmittel nicht kollektiv damit ausger¨¹stet
werden, beanstandete er, und stellte in dem Zusammenhang das
konkurrierende Gleichgewicht der Elemente heraus. So verwende man
etwa Zink, um die Konzentration von Quecksilber zu minimieren, jedoch
verdränge Zink auch Kupfer, das als Bestandteil vieler Enzyme
von Bedeutung sei. Die ideale Zusammensetzung der Spurenelemente
liege wahrscheinlich in der Zusammensetzung der Salzstöcke
ausgetrockneter Meere, denn hieraus habe sich doch vieles Leben
entwickelt. Über die Klugheit dieser Zusammensetzung werde man
in der Forschung wohl nicht hinauskommen ...
http://www.fnweb.de/lokales/we/wertheim/20061201_4610808013_33406.html,
Zugriff 03.12.2006, 061201_fn_iod.pdf
Greenpeace
deckt Pestizid-Händlerring auf.
... Ein
kriminelles Netz von Händlern vertreibt nach Darstellung der
Umweltschutzorganisation Greenpeace verbotene Pestizide in
S¨¹ddeutschland und dem Elsass. ... Die 38 von Greenpeace sicher
gestellten Spritzmittelpackungen enthielten elf in Deutschland und
drei auch EU-weit verbotene Wirkstoffe. ... Elf Händler hätten
bei sechsmonatigen Recherchen an ermittelnde Umweltsch¨¹tzer
insgesamt etwa 100 Kilogramm Pestizide wie Bifenthrin, Malathion und
Diethion, die entweder in Deutschland nie zugelassen waren oder seit
vielen Jahren verboten sind, verkauft. Vier dieser Anbieter gehörten
zum größten Händler von landwirtschaftlichen
Produkten, dem Raiffeisen-Verband. ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,451110,00.html,
Zugriff 03.12.2006, 061128_spiegelonline_pestizide.pdf
Verbraucher
: Gift im Essen.
... In
einer Untersuchung von Juli 2006 bewertete die Organisation 15
Prozent der gepr¨¹ften Kirschen, 29 Prozent der Johannis- und 33
Prozent der Stachelbeeren als zu hoch mit Pestiziden belastet. 88
Prozent des aus konventionellem Anbau stammenden Obstes war mit
Pestizidr¨¹ckständen belastet. ...
http://www.zeit.de/news/artikel/2006/11/28/82520.xml,
Zugriff 03.12.2006, 061128_zeit_pestizide.pdf
NATURE
CONSERVATION / BIODIVERSITY / ANIMAL PROTECTION:
Kein UNO-Verbot der Grundschleppnetzfischerei.
Mit ihrem
Nein haben vier Fischereistaaten ein geplantes UNO-Verbot der
Grundschleppnetzfischerei verhindert. Russland, Island, China und
S¨¹dkorea stimmten nach wochenlangen Beratungen in New York gegen
einen Resolutionsentwurf, der den unkontrollierten Fischfang mit
Netzen am Meeresboden untersagen sollte. Laut einem Bericht der
US-Akademie der Wissenschaften aus dem Jahr 2002 werden durch
Grundschleppnetzfischerei zahlreiche Lebewesen auf dem Meeresgrund
vernichtet. Unterst¨¹tzt hatten ein Moratorium unter anderem die
USA, Grossbritannien, Norwegen, Australien und Neuseeland. Da sich
der zuständige UNO-Ausschuss nicht einstimmig f¨¹r den
Entwurf aussprach, wird das Dokument vermutlich nicht an die
Vollversammlung weitergeleitet. Mehr als 60 Umweltschutzgruppen
hatten sich zwei Jahre lang um ein Verbot unkontrollierter
Grundschleppnetzfischerei bem¨¹ht. Schätzungsweise 200 bis
300 Fischereifahrzeuge aus elf Ländern betreiben
Grundschleppnetzfischerei.
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=1E859083-1422-0CEF-703F6387F306A236&,
Zugriff 27.11.2006, 061125_baz_fischerei.pdf
OCCUPATIONAL HEALTH:
Gesundheitsgefährdung und Ausbeutung in Handy-Fabriken.
Von Daniel AJ Sokolov.
Erbärmliche Zustände in asiatischen Handy-Fabriken deckt
die niederländische Organisation SOMO (centre for research on
multinational corporations) auf. Bei Inspektionen vor Ort haben die
Experten der Nichtregierungsorganisation verschiedene Missstände
festgestellt. In manchen Fertigungsstätten sind die Arbeiter
ohne entsprechenden Schutz hochgiftigen Substanzen ausgesetzt;
anderswo werden die Mitarbeiter weit unter dem Mindestlohn bezahlt
oder zu rechtswidrig vielen Überstunden gezwungen. Die
Unterdr¨¹ckung von Gewerkschaften und herabw¨¹rdigende
Behandlung vervollständigen das Bild. SOMO erstellt derzeit
einen Bericht, der die offizielle Politik (CSR) der f¨¹nf größten
Handyhersteller Nokia, Motorola, Samsung, Sony Ericsson und LG mit
den tatsächlichen Arbeitsbedingungen in Fabriken in China,
Indien, Thailand sowie auf den Philippinen vergleicht. Das Ergebnis
fällt verheerend aus. ...
http://www.heise.de/newsticker/meldung/81650,
Zugriff 03.12.2006, 061128_heiseonline_handyfabriken.pdf
WASTE
MANAGEMENT / CIRCULAR ECONOMY:
Facing a crush of e-waste: State can't keep up with growth of
electronics-recycling industry.
By Mike
Lee. ... Each year, 100 million computers, monitors and TVs become
obsolete in the United States, making e-waste the fastest-growing
portion of the waste stream. These products typically are loaded with
toxic metals such as barium, cadmium, mercury and lead. E-waste
accounts for more than 40 percent of the lead and 70 percent of the
metals in U.S. landfills, creating a high potential for toxins
escaping into the air or leaching into the ground and water supplies.
Properly recycled, electronic products can gain a second life as new
computer components or other consumer goods. Some can be fixed and
reused in countries that otherwise have few high-tech tools. ...
http://www.signonsandiego.com/news/metro/20061125-9999-1n25ewaste.html,
accessed 26.11.2006, 061125_sandiegouniontribune_E_schrott.pdf
CONFERENCE:
UN World Forum on E-Wastes.
Some 120
governments will meet at the United Nations Office in Nairobi from 27
November to 1 December to seek solutions to the world¡¯s rising
tide of hazardous wastes. On Thursday the Nairobi conference will
convene a high-level ¡°World Forum on E-Wastes¡±. ...
Some 20
to 50 million metric tonnes of e-waste are generated worldwide every
year, comprising more than 5% of all municipal solid waste. When the
millions of computers purchased around the world every year (183
million in 2004) become obsolete they leave behind lead, cadmium,
mercury and other hazardous wastes. In the US alone, some 14 to 20
million PCs are thrown out every year. In the EU the volume of
e-waste is expected to increase by 3 to 5 per cent a year. Developing
countries are expected to triple their output of e-waste by 2010.
Similarly,
the use and disposal of mobile phones ¨C which like PCs barely
existed 20 years ago ¨C is increasing dramatically. By 2008 the
number of cell phone users around the world is projected to reach
some two billion. Leading cell phone manufacturers are collaborating
through the Basel Convention¡¯s Mobil Phone Partnership
Initiative to find better ways to reduce and manage this growing
waste stream.
Any
lessons learned from efforts to improve the management of e-wastes
could also be applied to other obsolete consumer goods and
end-of-life equipment, such as batteries, automobiles and ships. The
key to success will be the creation of a global framework for
managing wastes that renders waste flows transparent, predictable and
traceable, while reflecting the specific attributes of each waste
stream.
With some
94% of the materials extracted for manufacturing durable products
becoming waste before the product is manufactured, reducing waste at
source can clearly promote economic and industrial competitiveness.
The many other social and economic benefits of sound waste management
include job creation, skills development and reduced clean-up and
public health costs. ...
http://www.technologynewsdaily.com/node/5340,
accessed 28.11.2006, 061127_technologynewsdaily_e_schrott.pdf
POSITIONSPAPIER:
"Mineralische Abfälle": Conrad und
Hering fordern vom Bund bessere Verwertung und Stärkung der
Kreislaufwirtschaft.
Im
Februar dieses Jahres hat das Bundesministerium f¨¹r Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eine „Verordnung des
Bundes zur Verwertung mineralischer Abfälle in technischen
Bauwerken¡° angek¨¹ndigt. Die Verordnung legt
Voraussetzungen fest, unter denen Schotter und andere mineralische
Stoffe nach ihrer ersten Nutzung, also als Abfall, erneut in so
genannten technischen Bauwerken eingesetzt werden d¨¹rfen. Zu
technischen Bauwerken gehören beispielsweise Straßen,
Wege, Plätze, aber auch befestigte Böschungen.
„Die
Verordnung ist von erheblicher Bedeutung f¨¹r die gesamte
Bauwirtschaft einschließlich der Straßenbaubehörden,
die Betreiber von Bergbaubetrieben und Abgrabungen, aber auch f¨¹r
die Umweltbehörden¡°, betonte die rheinland-pfälzische
Umweltministerin Margit Conrad. Je strenger die Anforderungen an
Materialien seien, die im Rahmen einer Kreislaufwirtschaft wieder
verwertet werden d¨¹rften, umso mehr Ressourcen m¨¹ssten
eingesetzt und anschließend entsorgt werden. Dies ist nicht
unbedingt im Interesse der Umwelt und der Schonung von Ressourcen.
Wirtschaftsminister Hendrik Hering stellte klar, man brauche eine
ausgewogene Balance zwischen Wiederverwertung von mineralischen
Abfällen und damit einer konsequenten Kreislaufwirtschaft auf
der einen Seite und dem vorsorgendem Schutz von Grundwasser und Boden
auf der anderen Seite. „F¨¹r die Wirtschaft ist hierbei die
praxisgerechte Ausgestaltung der zuk¨¹nftigen Regelungen von
allergrößter Bedeutung.¡°
Im
Interesse eines Konsenses zwischen Umwelt und Wirtschaft haben
Umweltministerin Margit Conrad und Wirtschaftsminister Hendrik Hering
dem Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ein gemeinsames
Positionspapier vorgelegt. Darin weisen sie auf die Probleme hin, die
die Vielzahl von nicht abgestimmten länderspezifischen
Regelungen zurzeit bereitet. Das Positionspapier enthält
konkrete Vorschläge f¨¹r einen möglichen Inhalt der
Verordnung und wurde unter Beteiligung der Wirtschaft erstellt. ...
Bauabfälle
und weitere mineralische Abfälle stellen bundesweit mit rund 230
Millionen Tonnen den mengenmäßig bedeutsamsten Stoffstrom
in der Abfallwirtschaft dar. Ohne eine funktionierende Verwertung
dieser Abfälle m¨¹ssten erhebliche Mengen mineralischer
Stoffe deponiert werden und statt Recyclingmaterial m¨¹ssten
Primärstoffe aus Steinbr¨¹chen eingesetzt werden ¨C mit
allen Konsequenzen f¨¹r die Landschaft. Rheinland-Pfalz hat die
Verwertung dieser Abfälle seit Anfang der 90er Jahre mit großem
Erfolg vorangetrieben. ...
http://www.mufv.rlp.de/index.php?id=3531,
accessed 28.11.2006,
061127_MUFV_positionspapier_mineralischer_abfall.pdf
Ukraine
will Exportverbot f¨¹r Metallschrott aufheben.
Das
ukrainische Parlament hat seine vorläufige Zustimmung zu einem
Gesetz gegeben, das zu einer Aufhebung des Exportverbots von
legiertem Stahlschrott und NE-Metallschrott f¨¹hren könnte.
Im ersten Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes w¨¹rde eine
Exportsteuer in Höhe von 30 € je Tonne erhoben ... [und]
dann ¨¹ber f¨¹nf Jahre hinweg stufenweise auf 15 € pro
Tonne reduziert. Die neuen Zollregeln w¨¹rden eingef¨¹hrt,
wenn die Ukraine der Welthandelsorganisation WTO beitrete ...
http://www.recycle.de/,
Zugriff 02.12.2006, 061201_euwid_schrott_ukraine.pdf
Online-Verzeichnis
von Th¨¹ringer Abfallentsorgungsanlagen.
Die
Th¨¹ringer Landesanstalt f¨¹r Umwelt und Geologie hat im
Internet ein Verzeichnis von Th¨¹ringer Abfallentsorgungsanlagen
veröffentlicht. Das Verzeichnis, das kostenlos aufgerufen werden
kann, bietet Informationen zu Abfallbehandlungs- und
Mitverbrennungsanlagen, die gemäß
Bundes-Immissionsschutzgesetz genehmigungspflichtig sind ... [,] zu
Mono-, Sonderabfall- und Untertagedeponien, zu Anlagen zum
Untertageversatz von Abfällen und zu Kalir¨¹ckstandshalden
...
http://www.recycle.de/,
Zugriff 02.12.2006, 063011_euwid_datenbank.pdf
Französische
Regierung will Kompostierung forcieren.
Das
französische Umweltministerium will in einem nationalen
Aktionsplan die Franzosen verstärkt anregen, ihre eigenen
Bioabfälle zu kompostieren. Wie das Ministerium mitteilte,
sollen innerhalb von f¨¹nf Jahren mehr als 1 Mio Haushalte f¨¹r
die Nutzung eines Komposters dazu gewonnen werden. Dazu sollten jedes
Jahr 100.000 zusätzliche Komposter zur Anwendung kommen. Von den
360 kg Hausm¨¹ll, den jeder Franzose im Jahr produziert, w¨¹rden
derzeit 290 kg deponiert oder verbrannt. Ziel sei es, diese Zahl
durch verstärkte Kompostierung in f¨¹nf Jahren auf 250 kg
und in 10 Jahren auf 200 kg zu senken.
http://www.recycle.de/,
Zugriff 02.12.2006, 063011_euwid_datenbank.pdf
Umweltausschuss
des EU-Parlaments f¨¹r f¨¹nfstufige
Abfallhierarchie.
Bei
seiner Abstimmung ¨¹ber die EU-Abfallrahmenrichtlinie hat sich
der Umweltausschuss des EU-Parlaments am Dienstag f¨¹r eine
f¨¹nfstufige Abfallhierarchie mit Vermeiden, Wiederverwenden,
stoffliche Verwertung, energetische Verwertung und Entsorgung
ausgesprochen. Diese Stufung soll als allgemeine Regel gelten, von
der abgewichen werden kann, wenn Ökobilanzen oder
Kosten-Nutzen-Analysen bessere Alternativen ergeben. Dar¨¹ber
hinaus spricht sich der Ausschuss f¨¹r die Einf¨¹hrung von
Leitlinien und ökologischen Kriterien zur Unterscheidung von
Abfall und Nicht-Abfall aus.
http://www.recycle.de/,
Zugriff 02.12.2006, 063011_euwid_datenbank.pdf
„Wachsende
Berge an E-M¨¹ll¡°.
Zur
Eröffnung der bis zum 1.12. stattfindenden internationalen
Konferenz in Nairobi ¨¹ber die Umsetzung des Basler
Übereinkommens zur Kontrolle des grenz¨¹berschreitenden
Transports und der Entsorgung gefährlicher Abfälle warnte
Achim Steiner, der Direktor des UN-Umweltprogramms (UNEP), vor allem
vor den wachsenden Mengen an Elektronikschrott. Jährlich
entst¨¹nden zwischen 30 und 50 Millionen Tonnen an
Elektronikschrott. Mittlerweile sind 165 Länder dem Basler
Übereinkommen beigetreten. Nicht ratifiziert haben das Basler
Übereinkommen und andere Abkommen zum Verbot des Exports von
gefährlichen Abfällen unter anderem Russland und die USA.
... 75 Prozent der nach Afrika exportierten elektronischen Geräte
und des Zubehörs sind nach Steiner, "E-M¨¹ll". ...
http://www.heise.de/newsticker/meldung/81693,
Zugriff 03.12.2006, 061128_heiseonline_e_schrott.pdf
Petition
fordert Nachbesserungen bei Elektronikschrott-Regelung.
...
Konkret richtet sich die Petition gegen das ...
Registrierungsverfahren f¨¹r Hersteller, mit dem sichergestellt
werden soll, dass alle Elektro- und Elektronikunternehmen f¨¹r
das Recycling der von ihnen auf den deutschen Markt gebrachten
Produkte bezahlen. Die Kosten f¨¹r die Anmeldung der Geräte
und der b¨¹rokratische Aufwand st¨¹nden nicht im Verhältnis
zum Umsatz ... "Als Folge dessen werden die Hersteller von
Kleinstmengen gezwungen, ihre Geräte vom Markt zu nehmen, was
einer Wettbewerbsbeeinträchtigung gleich kommt und die freie
Unternehmerschaft einschränkt." Letztendlich werde dadurch
auch die Existenz der betroffenen Hersteller bedroht. Die hohen
H¨¹rden der Registrierung sorgten außerdem daf¨¹r, dass
Kleinunternehmer in die Illegalität gingen und beispielsweise
¨¹ber Internetauktionshäuser unregistrierte Geräte
vertrieben. Der Petent fordert deshalb, die Geb¨¹hrenordnung so
zu ¨¹berarbeiten, dass Inverkehrbringer von Kleinstmengen eine
faire und marktgerechte Geb¨¹hr f¨¹r die Registrierung zu
entrichten haben. Erheblich g¨¹nstiger f¨¹r Kleinhersteller
seien die Verfahren in der Schweiz oder Österreich, bei denen
die eigentliche Registrierung des Herstellers geb¨¹hrenfrei ist
und erst f¨¹r jedes in Verkehr gebrachte Gerät eine Geb¨¹hr
pro St¨¹ck oder nach Gewicht berechnet wird. ...
http://www.heise.de/newsticker/meldung/81686,
Zugriff 03.12.2006, 061128_heiseonline_e_schrott_gesetz.pdf
WATER
MANAGEMENT / WATER POLLUTION / ECOLOGY / FORESTRY:
Fremde Quallen fressen sich durch Kieler Förde.
Von Tonia Sorrentino.
Eindringlinge in der Kieler Förde - Forscher haben dort die
Rippenqualle entdeckt. Die fremde Art ist eine Gefahr f¨¹r
heimische Fische: Weil sie sich schnell vermehrt und hungrig ist. Nun
wird ihr Verhalten in der neuen Heimat erforscht - und ob die Qualle
sich weiter ausbreitet. ...
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,451976,00.html,
Zugriff 03.12.2006, 061201_spiegelde_quallen.pdf
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