Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist das Abitur bzw. eine einschlägige fachgebundene Hochschulreife oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss.
Weiterhin ist bis zur Meldung zur Abschlussprüfung ein mindestens zwölfmonatiges einschlägiges Berufspraktikum nachzuweisen, wovon drei Monate vor Beginn des Studiums abzuleisten sind.
Das Praktikum kann durch eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung ersetzt werden.
Auf das Berufspraktikum können angerechnet werden:
- praktische Studiensemester an Fachhochschulen oder vergleichbaren Einrichtungen im Gesundheits-/ Pflegebereich.
- Einschlägige berufliche Tätigkeiten bis zu sechs Monaten; einschlägige Tätigkeiten im Zivildienst, im freiwilligen sozialen Jahr, im europäischen Freiwilligendienst etc. können bis zu drei Monaten angerechnet werden.
- Hat der/ die Studienbewerber/ -in die Allgemeine Hochschulreife über den Abschluss des beruflichen Gymnasiums (Gesundheit/ Pflege) erlangt, kann das dreimonatige Berufspraktikum vor Beginn des Studiums erlassen werden.
Das Studium gliedert sich in ein viersemestriges Grundstudium, das mit der Zwischenprüfung abgeschlossen wird und ein sich daran anschließendes fünfsemestriges Hauptstudium. Im neunten Semester sollen die Staatsexamensarbeit verfasst und die Staatsexamensprüfungen absolviert werden. Das Studium umfasst in der Regel 160 SWS und erstreckt sich auf die drei Studienbestandteile "berufliche Fachrichtung" (ca. 78 SWS), "Zweitfach" (ca. 64 SWS) und Erziehungswissenschaft (ca. 18 SWS).
Die inhaltlichen Schwerpunkte des Grundstudiums der beruflichen Fachrichtung Gesundheit und Pflege sind zum einen die berufsfeldtheoretischen Grundlagen (Historische Grundlagen, Berufliche Didaktik, Gesundheitserziehung) und zum anderen die naturwissenschaftlichen und medizinischen Grundlagen jener Fächer, deren Inhalte Basis der Berufsausübung in den Berufsbereichen Gesundheit und Pflege sind (Mikrobiologie/ Hygiene, Biochemie, Anatomie/ Physiologie, Arbeitsmedizin, allgemeine Pathologie).
Im Hauptstudium der Beruflichen Fachrichtung sind wahlweise zwei Vertiefungsrichtungen ("Gesundheit" oder "Pflege") studierbar. Inhalte des Hauptstudiums sind die Spezialisierungen und Vertiefungen (berufsfeld-) didaktischer und medizinischer Aspekte, sowie die sozialwissenschaftlichen Grundlagen jener Fächer, deren Inhalte Basis der Berufsausübung entweder - bei der Wahl der Vertiefungsrichtung "Gesundheit" im Berufsbereich Gesundheit (Anatomie/ Physiologie, spezielle Pathologie, Ethik, Soziologie, Sozial-/ Psychologie, Medizinpädagogik/ Berufliche Didaktik, u.a.) oder bei der Wahl der Vertiefungsrichtung "Pflege" - im Berufsbereich Pflege sind (Methodik der Pflege/ Pflegepraxis, Ethik, Soziologie, Sozial-/ Psychologie, Sozialmedizin/ Gesundheitsförderung, spezielle Pathologie, Pflegepädagogik/ Berufliche Didaktik, u.a.).
Die Universitäre Ausbildung schließt mit der ersten Staatsprüfung für das höhere Lehramt an berufsbildenden Schulen ab.
Darüber hinaus kann den Absolventen entsprechend der "Ordnung der Verleihung des Diplomgrades aufgrund der bestandenen Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen" der TU Dresden der Titel "Diplomberufspädagoge/ Diplomberufspädagogin" verliehen werden.
Mit dem Diplom können die Absolventen unmittelbar nach dem Studium eine Tätigkeit auch im nichtschulischen Bereich aufnehmen.
Anwärter für das Höhere Lehramt an berufsbildenden Schulen absolvieren nach dem Studium ein zweijähriges Referendariat, das mit dem Ablegen der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt beendet wird und eine Aufnahme in den Staatsdienst ermöglicht.
(Quelle: Zentrale Studienberatung, Fak. EW)
Professur
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Bals, Thomas, Prof. Dr. phil. habil |
Thomas.Bals@mailbox.tu-dresden.de
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0351/ 463 32844 |
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Sekretariat
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Uhlich, Rosemarie |
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WEB Zi. 150b, 0351/ 463 34914 |
Informationen und Kontakte zum Fachbereich Medizin- und Pflegepädagogik findet Ihr hier.