- erstellt von: Gerd Schwerhoff (Geschichte der Frühen Neuzeit, TU Dresden)
Email: Gerd.Schwerhoff@mailbox.tu-dresden.de
Homepage über http://www.gerd-schwerhoff.de
- in Verbindung mit: Klaus Graf (Mailing-Liste Hexenforschung, Koblenz/Köln):
Homepage http://www.kbx7.de/list?enter=Hexenforschung
und: Iris Gareis (Frankfurt/M.)
Email: I.Gareis@em.uni-frankfurt.de
Diese Bibliographie soll ein zweckmäßiges Instrument
zur Erschließung der historischen Forschungen zum Thema Hexen und Hexenverfolgung
sein. Um „zweckmäßig“ zu sein,muß eine Selektion
der Unmengen einschlägiger Titel vorgenommen werden. Kriterien sind Neuigkeit,
Qualität und Reichweite. Bevorzugt werden in der Regel
a) neuere Titel (Ausnahme: Rubrik „Klassiker“);
b) Titel, die (geschichts-)wissenschaftlichen Mindeststandards genügen
(was keine Empfehlung oder „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ für
die aufgeführten Titel bedeutet); eine Ausnahme bildet die Rubrik „Giftschrank“;
c) Monographien und Sammelbände vor Aufsätzen; Aufsätze in
größeren Sammelbänden werden nur in Einzelfällen aufgeführt;
d) deutschsprachige Titel in der Relation zu anderen Publikationen. Dabei
ist durchaus eine repräsentative Auswahl auch der internationalen Forschungsliteratur
intendiert, wobei in der Regel englisch- und französischsprachige Beiträge
berücksichtigt wurden;
e) historische Fachliteratur im engeren Sinn
Ein prinzipielle Problem, das nicht „gelöst“, sondern mit
dem nur umgegangen werden kann, ist die Zurodnung unter den „systematischen“
oder den „regionalen“ Teil. Natürlich tragen die meisten
regionalen Werke auch zu vielen systematischen Aspekten bei.
Die vorliegende Aktualisierung ist die erste seit längerer
Zeit. Ein regelmäßigeres update, wie ursprünglich vorgesehen,
konnte aufgrund von Arbeitsüberlastung nicht realisiert werden. Auch
die angestrebte Autopsie aller Titel durch den Bearbeiter erwies sich als
illusorisch. Immerhin aber gibt es in Gestalt der Mailingliste „Hexenforschung“
ein probates Informationsinstrument, mit dem Neuerscheinungen erschlossen
werden können. Sein Administrator Klaus Graf erwies sich stets als kritischer
Begleiter dieses bibliographischen Vorhabens. Außerdem gilt es Iris
Gareis zu danken, die die Angaben zur außereuropäischen Forschungsliteratur
entscheidend erweitert hat (vgl. III. 3). Demgegenüber wurde die alte
Abteilung „Giftschrank“ gestrichen. Die bisher hier aufgeführten
Titel waren eher zufällig zusammengestellt, die große Masse der
schlechten und fehlerhaften Bücher und Aufsätze ließ sich
nicht bewältigen. Auch hier liefert die Mailingliste einen gewissen Ersatz
bzw. erfüllt die angestrebte Funktion besser. Ähnliches gilt für
die zahlreichen fiktiven Werke zur Hexenthematik, insbesondere die historischen
Romane.