Dresdner Auswahlbibliographie zur Hexenforschung (DABHEX)
Stand Juli 2004

 

- erstellt von:                Gerd Schwerhoff (Geschichte der Frühen Neuzeit, TU Dresden)

Email: Gerd.Schwerhoff@mailbox.tu-dresden.de
Homepage über http://www.gerd-schwerhoff.de

- in Verbindung mit:       Klaus Graf (Mailing-Liste Hexenforschung, Koblenz/Köln):

Homepage http://www.kbx7.de/list?enter=Hexenforschung

                      und:       Iris Gareis (Frankfurt/M.)

Email: I.Gareis@em.uni-frankfurt.de

 

Diese Bibliographie soll ein zweckmäßiges Instrument zur Erschließung der historischen Forschungen zum Thema Hexen und Hexenverfolgung sein. Um „zweckmäßig“ zu sein,muß eine Selektion der Unmengen einschlägiger Titel vorgenommen werden. Kriterien sind Neuigkeit, Qualität und Reichweite. Bevorzugt werden in der Regel
a) neuere Titel (Ausnahme: Rubrik „Klassiker“);
b) Titel, die (geschichts-)wissenschaftlichen Mindeststandards genügen (was keine Empfehlung oder „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ für die aufgeführten Titel bedeutet); eine Ausnahme bildet die Rubrik „Giftschrank“;
c) Monographien und Sammelbände vor Aufsätzen; Aufsätze in größeren Sammelbänden werden nur in Einzelfällen aufgeführt;
d) deutschsprachige Titel in der Relation zu anderen Publikationen. Dabei ist durchaus eine repräsentative Auswahl auch der internationalen Forschungsliteratur intendiert, wobei in der Regel englisch- und französischsprachige Beiträge berücksichtigt wurden;
e) historische Fachliteratur im engeren Sinn
Ein prinzipielle Problem, das nicht „gelöst“, sondern mit dem nur umgegangen werden kann, ist die Zurodnung unter den „systematischen“ oder den „regionalen“ Teil. Natürlich tragen die meisten regionalen Werke auch zu vielen systematischen Aspekten bei.

Die vorliegende Aktualisierung ist die erste seit längerer Zeit. Ein regelmäßigeres update, wie ursprünglich vorgesehen, konnte aufgrund von Arbeitsüberlastung nicht realisiert werden. Auch die angestrebte Autopsie aller Titel durch den Bearbeiter erwies sich als illusorisch. Immerhin aber gibt es in Gestalt der Mailingliste „Hexenforschung“ ein probates Informationsinstrument, mit dem Neuerscheinungen erschlossen werden können. Sein Administrator Klaus Graf erwies sich stets als kritischer Begleiter dieses bibliographischen Vorhabens. Außerdem gilt es Iris Gareis zu danken, die die Angaben zur außereuropäischen Forschungsliteratur entscheidend erweitert hat (vgl. III. 3). Demgegenüber wurde die alte Abteilung „Giftschrank“ gestrichen. Die bisher hier aufgeführten Titel waren eher zufällig zusammengestellt, die große Masse der schlechten und fehlerhaften Bücher und Aufsätze ließ sich nicht bewältigen. Auch hier liefert die Mailingliste einen gewissen Ersatz bzw. erfüllt die angestrebte Funktion besser. Ähnliches gilt für die zahlreichen fiktiven Werke zur Hexenthematik, insbesondere die historischen Romane.